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SCHWEIZERISCHE ÄRZTEZEITUNG
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Mit 3D-Druckern lässt sich alles Mögliche rasch und massgeschneidert herstellen. Wieso also nicht auch Implantate, chirurgische Schnittblöcke und Zellen? Was futuristisch klingt, ist in der Schweiz bereits Realität.
Es werden immer mehr: Zivilisationskrankheiten, ungesunde Lebensbedingungen, Krisen. Deshalb muss und wird die Medizin ganzheitlicher werden, sind Carsten Gründemann und Lucas Buchholz überzeugt. Sie haben ein Projekt lanciert, das anhand der Lebenspraktiken indigener Völker aufzeigen soll, «wie Mensch und Planet gemeinsam gesunden».
Nach Pandemieende setzt sich der Verband der Medizinstudierenden swimsa für das Beibehalten von Podcasts als Unterrichtsformat ein. Das Lehrformat biete den Studierenden mehr Flexibilität – und könnte zu einer Reform des Frontalunterrichts beitragen.
Das Jahr 2023 war geprägt von Weichenstellungen in punkto Digitalisierung der Ärztesschaft. Telemedizin, E-Rezept, elektronisches Patientendossier sowie das neue Datenschutzgesetz sind Themen, welche die FMH in diesem Jahr aus Sicht der Digitalisierung beschäftigt haben.
Forschung in der Schweiz zeigt auf, dass 30 bis 40% der Ärztinnen und Ärzte an emotionaler, mentaler und physischer Erschöpfung, sprich an einem Burnout, leiden [1]. Diese Zahlen sind steigend und betreffen immer mehr junge Kollegen und Kolleginnen. Solche Belastungen erhöhen das Fehlerrisiko [2] und den Ausstieg aus der klinischen Tätigkeit [3].
Seit dem Ende der Pandemie stellt sich an den Universitäten – nicht nur in der Medizin – die Frage, ob Vorlesungen in Zukunft im Hörsaal in Anwesenheit der Studierenden, online oder in hybrider Form stattfinden sollen. Es gilt, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Unterrichtsarten gegeneinander abzuwägen.
Die Nachfrage für psychiatrisch-psychotherapeutische Leistungen wird steigen und die Grundlagen der psychiatrischen Versorgung müssen angepasst werden. Insbesondere sollte die sozialpsychiatrische Versorgung, welche die interprofessionelle Behandlung und Betreuung von komplexen polymorbiden psychischen Erkrankungen ermöglicht, gefördert werden. Darüber hinaus sollten die Rahmenbedingungen für die Implementierung von digitalen Therapieanwendungen in der ambulanten Versorgung geschaffen werden.
Für die Diagnostik und Therapie alterspsychiatrischer Erkrankungen sind parallel zur Nationalen Demenzstrategie die interdisziplinären und interprofessionellen Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Alterspsychiatrie und -psychotherapie (SGAP) entstanden. Sie sollen die evidenzbasierten Standards in diesem Bereich festlegen.
In Diskussionen über die forensische Psychiatrie geht es in der Regel um sichernde Aufgaben dieses Fachgebietes. Es entsteht der Eindruck eines hermetisch abgeriegelten Arbeitsbereiches, was den Realitäten nicht gerecht wird. Ambulante Angebote werden immer wichtiger.
Patientinnen und Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung sind behandelbar – erste therapeutische Effekte zeigen sich nach schon relativ kurzer Zeit. Diese Veränderungen sind nicht nur bei den evidenzbasierten Psychotherapien zu beobachten, sondern auch bei psychiatrisch-psychotherapeutischer Praxis, die nach gewissen Prinzipien durchgeführt wird. Zwei Experten vom Universitätsklinikum Lausanne und der Universität Lausanne erläutern neuere Forschungsresultate und geben Empfehlungen zur Vorgehensweise in der Behandlung.
Die letzte Kolumne unseres Autors richtete sich hauptsächlich an Ärztinnen und Ärzte, die ihre Karriere noch vor sich haben. Heute wendet sich Jürg Unger an die Mentorenschaft der jungen Generation, also an die ältere Generation. Welche Perspektiven für ihre berufliche Zukunft können die «Alten» den «Jungen» vermitteln?
Der Thron des weissen Arztkittels wackelt: Die Medizin wird Schritt für Schritt «un-hygienischer», schreibt Eberhard Wolff.