Weniger «IT-Kopfschmerzen» dank Lösung aus einer Hand

Schwerpunkt
Ausgabe
2024/1920
DOI:
https://doi.org/10.4414/saez.2024.1432128391
Schweiz Ärzteztg. 2024;105(19–20):

Affiliations
Post CH Kommunikation AG

Publiziert am 08.05.2024

Erfolgreiche Modernisierung
Mit dem Einkauf eines kompletten und aufeinander abgestimmten Pakets an Informatikdienstleistungen konnten die Behandlungsprozesse in einer Hausarztpraxis weitestgehend digitalisiert, standardisiert und sicherer werden.
Sollten jetzt technische Probleme oder Anpassungswünschen bestehen, fungiert der zentrale Service-Desk als Hauptkontaktstelle.
© Nicholas Moore / Dreamstime.com
Gegenwärtig stehen viele Hausarztpraxen vor ähnlichen Herausforderungen wie Schlieren Medical vor einem Jahr. Die Hausarztpraxis verfügte über eine historisch gewachsene, heterogene Landschaft von Endgeräten, Druckern und Speicherlösungen, von welcher die Dokumentation komplett fehlte. Darüber aus waren die Sicherheitsstandards ungenügend: Die bestehende Firewall schützte die Praxis zwar gegen die Aussenwelt. Innerhalb der Praxis bestand jedoch die Gefahr, dass Viren via USB-Sticks, Laborgeräte oder E-Mail-Anhänge eingeschleust wurden. Das Patienteninformationssystem basierte auf einer lokalen Client-Server-Lösung, welche vom Softwareanbieter nicht mehr weiterentwickelt wurde. In der Folge mussten regelmässige Backups auch auf externen Speichern erstellt und die Server gegen Stromunterbrüche gesichert werden. Jede Änderungsanfrage und jeder Support Fall wurde gemäss Aufwand mit hohem Stundensatz abgerechnet, was eine Planung der Kosten verunmöglichte. Und falls es zu einer Störung kam, wurde der Ball zwischen den verschiedenen Anbietern hin und her geschoben. Die aktuelle Praxisleiterin war dann am Koordinieren der Provider, statt sich um die Patientinnen und Patienten zu kümmern. Die Situation war kostspielig, unsicher und zeitaufwändig. So konnte es nicht weiter gehen, zumal mit dem elektronischen Patientendossier zusätzliche verschärfte IT-Audits anstanden.

Die Situation war kostspielig, unsicher und zeitaufwändig. So konnte es nicht weiter gehen.

Der Inhaber der Arztpraxis Oliver Degischer beschloss daher die Gesamterneuerung der ICT-Infrastruktur anzugehen. Im Zusammenhang mit der Erneuerung der ICT-Infrastruktur, war es ihm wichtig, sämtliche IT-Dienstleistungen sicher aus einer Hand zu beziehen. «Mit der gewählten Lösung konnte ich meine Vision einer schlanken IT-Infrastruktur und gleichzeitig professioneller Gewährleistung der IT-Sicherheit umsetzen.»

Eine schlanke, sichere IT-Infrastruktur

An allen Arbeitsplätzen wurden die Geräte erneuert und vereinheitlicht. Die Datenhaltung erfolgt nur noch an zentralen Speicherorten. Die Berechtigungen der Mitarbeitenden werden zentral verwaltet und die Endgeräte laufend im Hintergrund mit den notwendigen Updates aktualisiert. Die Verwaltung des LAN- und WLAN-Netzwerks erfüllt höchste Sicherheitsstandards, indem ausschliesslich zugelassene Geräte Zugriff erhalten. Laborgeräte, die besonders anfällig sind, werden in einem separaten Netzwerk isoliert, um die Sicherheit zu erhöhen. Eine zentrale Überwachung des Netzwerks ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Problemen.

«Mit der gewählten Lösung konnte ich meine Vision einer schlanken IT-Infrastruktur und gleichzeitig professioneller Gewährleistung der IT-Sicherheit umsetzen.»

Das Druckermanagement der verschiedenen Drucker gewährleistet die bedarfsgerechte Versorgung mit Tonern. Im Mittelpunkt steht die Patienteninformationssoftware, die eine umfassende Verwaltung der Patientenakten und die Digitalisierung zentraler Prozesse ermöglicht. Zu den Funktionen gehören die Erfassung und Abrechnung von Leistungen, die Vereinbarung von online Terminen, das Bestellwesen für Apotheken, der online Check-In von Patientinnen und Patienten, die Erfassung und Übermittlung von Laborwerten sowie der automatisierte und sichere Austausch von Berichten mit anderen Leistungserbringern.
Der Cloud-Betrieb der gewählten Patienteninformationssoftware unterstützt die Nutzung von zu Hause aus—etwa für das Verfassen von Berichten—sowie den mobilen Zugriff über Apps auf Smartphones oder Tablets bei Hausbesuchen. Die Datenübertragung von der bisherigen Software zu neuen Patienteninformationssoftware wurde über ein verlängertes Wochenende durchgeführt, was einen reibungslosen Übergang ohne Betriebsunterbrechungen ermöglichte.

Support aus einer Hand

Sollten jetzt technische Probleme auftauchen oder bei Anpassungswünschen dient der zentrale Service Desk als Hauptkontaktstelle. Er koordiniert im Hintergrund die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Partnern. Sollte eine Fernwartung nicht ausreichen, steht ein schneller Vor-Ort-Service bereit. Die einzige Voraussetzung für die Einführung dieses «Sorglos-Pakets»: Ein modernes, schnelles Netzwerk gemäss Vorgaben. Darum musste die Verkabelung in der Praxis erneuert werden. Da bei diesem Setup die Verfügbarkeit der Internetverbindung kritisch ist, wurden zwei unabhängige Internetprovider und Technologien (Glasfaser und Kupfer) gewählt, um Netzstörungen für die Praxis unbemerkt abzufangen. Selbstverständlich wird die Verfügbarkeit der Internetanschlüsse im Hintergrund überwacht und bei einem Ausfall alarmiert und wieder hergestellt.

Die einzige Voraussetzung für die Einführung dieses «Sorglos-Pakets» ist ein modernes, schnelles Netzwerk gemäss Vorgaben.

Transparente und planbare Kosten

Für diese Modernisierung der digitalen Infrastruktur entstehen Kosten auf zwei Ebenen: Initial musste die Verkabelung erneuert, das Netzwerk aufgesetzt und die Arbeitsstationen installiert werden. Dann gab es Aufwand für die Migration der Daten und für die Schulung der Mitarbeitenden in der neuen Patienteninformationssoftware. Die laufenden Kosten des neuen ICT-Systems werden monatlich pro Arbeitsplatz zu einem Fixpreis verrechnet. Die Planung dieser Kosten ist also im Vergleich zu vorher wesentlich einfacher.
Mittlerweile ist die Gesamterneuerung ein Jahr her und Oliver Degischer zieht ein positives Fazit: «Obwohl die Umstellung auf die neue ICT-Infrastruktur nicht ganz einfach war, sind wir heute nach fast 12 Monaten viel besser unterwegs. Ich bin froh haben wir diesen Schritt gemacht, wir sparen in der Praxis nun jeden Tag wertvolle Zeit, welche wir für die Patienten nutzen können.»

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Pascal Brack Leiter IT-Services Digital Health, Post CH Kommunikation AG
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